So bauen wir gemeinsam Ihren BUSINESSPLAN

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Ihr Businessplan beginnt mit einer kurzen Zusammenfassung Ihres Vorhabens auf maximal 2 bis 3 Seiten, auf denen wir alle wesentliche Elemente aus dem Businessplan aufgreifen

 

Gemeinsam mit Ihnen beantworten wir dabei für den Leser die Frage:

 

Ist es das Vorhaben wert, sich mit den kommenden Seiten intensiver zu beschäftigen? 

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Im nächsten Kapitel betrachten wir den für Sie und Ihr Vorhaben relevanten Markt und schauen uns auch Ihre tatsächlichen oder potenziellen Wett-bewerber genauer an.

 

Im Rahmen dieser Darstellung lassen wir uns von der Frage eines Kreditgebers leiten, der wissen will: 

 

Warum lohnt es sich lohnt, in dem konkreten Markt- und Wettbewerbsumfeld mit dem von Ihnen ausgewählten Franchisesystem aktiv zu werden?

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Marketingplan:

Dieser spielt im Rahmen einer Franchisegründung keine so große Rolle wie bei einer Nicht-Franchisegründung. Hier wird in der Praxis häufig der Erfolg des Systems an anderen Standorten als Maßstab für eine geeignete Marketing-Strategie heran gezogen.

 

Dennoch stellen wir die wichtigsten Marketinginstrumente, die in der Regel gemeinsam mit dem Franchisegeber erarbeitet werden und bereits an anderen Standorten erprobt wurden, in Ihrem Geschäftskonzept vor. Insbesondere erörtern wir Ihr regionale Absatzkonzept, mit dem Sie den Erfolg Ihres Vorhabens realisieren wollen.

 

Darstellung der Chancen und Risiken:

Obwohl die Darstellung der Chancen und Risiken im Vergleich zu einer Nicht-Franchisegründung eine weitaus geringere Rolle spielt, verzichten wir darauf nicht. Denn für einen Kreditentscheider ist es durchaus wichtig zu wissen, dass Sie als Gründer sich auch schon intensiv mit den möglichen Risiken Ihrer Gründung beschäftigt haben und bereits wissen, wie Sie diesen begegnen wollen.

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Selbstverständlich stellen wir auch das Franchise-system und damit das Geschäftsmodell im Detail dar. Dieses Kapitel spielt vor allem dann eine gewichtige Rolle, wenn der Kreditentscheider das Franchisesystem noch nicht kennt. Der Businessplan sollte daher Zahlen, Daten und Fakten des Franchisesystems beinhalten:
 

  • Wie viele Franchise-Partner gibt es aktuell?

  • Wie hat sich das Franchisesystem entwickelt?

  • Welche Umsätze werden erzielt?

  • Welche Unterstützung erhalten Sie?

Ganz wichtig ist, die Angaben zum Franchise-system mit aktuellem Zahlenmaterial zu unter-mauern. 

Mit der Darstellung des Geschäftsmodelles beantworten die Frage:

Womit und wie verdienen Sie als Existenzgründer Ihr Geld?

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Dieses Kapitel ist enorm wichtig und sollte in keinem Businessplan außer Acht gelassen werden. Auch und gerade bei einer Franchisegründung sind Sie als Gründer der entscheidenden Erfolgsfaktor.

 

Neben Ihrer Motivation geht es vor allem auch darum, Ihre fachlichen, kaufmännischen und unternehmerischen Qualifikationen darzustellen

und durch entsprechende Anlagen zu belegen.

(Lebenslauf, Zeugnisse, Zertifikate, Referenzschreiben etc.).

 

Im Rahmen einer Franchisegründung spielen vor allem die unternehmerischen Eigenschaften eine wichtige Rolle. Das fachliche und kaufmännische Know-how erwerben Sie häufig durch ausgiebige Schulungen des Franchisesystems

 

Mit eine SCHUFA-Auskunft sowie eine Aufstellung über Ihre finanziellen Vermögensverhältnisse in Form einer Selbstauskunft runden wir das Gesamt-bild ab, dass ein Kreditgeber von Ihnen erhält. 

In diesem Kapitel beantworten die Frage:

Sind Sie für eine Existenzgründung ausreichend motiviert, fachlich sowie kaufmännisch qualifiziert und  verfügen Sie über die notwendige Bonität, um das Vorhaben zu einem Erfolg zu führen?

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„Wie kommen Sie denn auf Ihren zukünftigen Umsatz im Businessplan?“

 

„Ich habe zusammengerechnet, wie viel meine Familie und ich monatlich brauchen, dazu noch eine Reserve eingebaut und die zukünftigen Kosten für das Geschäft summiert!“

Das geht auch besser.

„Die Kosten- und Ertragskalkulation meines Businessplans basiert auf einer datengestützen Standortanalyse, die den potenziellen Umsatz auf Basis der Wettbewersanalyse, des Einwohnerpotenzials und des Kaufkraftzuflusses objektiv berechnet und dadurch die Tragfähigkeit meines geplanten Standortes nachweist!“

Mit der Darstellung in diesem Kapitel beantworten wir die Frage:

Hat sich der Gründer bei der Entwicklung seines Businessplans wirklich ernsthaft mit einer Umsatzprognose auseinander gesetzt hat.

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Die Kalkulation bildet das Herzstück Ihres Businessplans. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Systemzentrale verfügt finanziat über eine Musterkalkulation Ihres Systems.

 

Diese bildet zwar eine gute Grundlage, kann aber eine individuell auf den spezifischen Gründer und dem Standort angepasste Planung auf keinen Fall ersetzen. Ein fehler- und lückenhafter Finanzplan kann auch über kurz oder lang das Vorhaben gefährden. Im Rahmen der Kalkulation berücksichtigen wir daher im Detail:

  • Umsatz-, Personal- und Kostenkalkulation 

  • Ihre privaten Lebenshaltungskosten

  • Abgestimmte Investitionsplanung

  • Anlaufkosten 

Wir überlassen es also nicht ​dem Zufall, wieviel Mittel Ihnen der Kreditgeber zu Verfügung stellt, sondern beantworten in diesem Kapitel die Frage:

Wieviele eigene und fremde finanzielle Mittel benötigen Sie, um mit Ihre Vorhaben bei einer konservativer Ausrichtung der Planung dauerhaft erfolgreich zu sein?​

Eine detaillierte und nachvollziehbare Umsatz-, Personal- und Kostenkalkulation ist Pflicht. Diese Werte sollten optimalerweise durch Durchschnittsangaben des Franchisesystems gestützt werden. Saisonale Schwankungen sind zu berücksichtigen.

 

Die privaten Lebenshaltungskosten des Gründers müssen ermittelt werden. Diese müssen im Rahmen der Planung durch einen entsprechenden Unternehmerlohn gedeckt werden. 

 

Die Investitionsplanung muss auf das spezifische Vorhaben abgestimmt werden und sollte ausreichend Puffer für Unvorhergesehenes berücksichtigen. Auch hier sollte nicht auf Musterzahlen vertraut werden.

 

Die Anlaufkosten müssen dargestellt werden. Zur Ermittlung der Anlaufkosten empfiehlt sich eine Break-Even-Analyse. Bis zu dieser Gewinnschwelle müssen die laufenden Ausgaben für das Unternehmen entsprechend vorfinanziert werden.

 

Jede Finanzbedarfsplanung sollte darüber hinaus über eine ausreichend hohe Liquiditätsreserve für unerwartete Umsatzminderungen oder Kostensteigerungen verfügen. In einem Finanzierungsplan müssen das eingebrachte Eigenkapital sowie die zur Verfügung stehenden Sicherheiten dargestellt werden. Über den abschließenden Finanzierungsvorschlag sollte der Kapitaldienst (Zinsen und Tilgungen) ermittelt werden. 

 

Auf Basis der zuvor genannten Kalkulationen sollten eine Rentabilitätsvorschau sowie eine Liquiditätsplanung für mindestens 3 Jahre erstellt werden. Die ersten drei Jahre gelten als besonders kritisch, da die Tilgungsleistung von öffentlich geförderten Gründungskrediten oftmals erst nach zwei Jahren eintritt. Im zweiten oder dritten Jahr sind in der Regel auch die ersten Steuerzahlungen zu leisten.

 

Insgesamt gesehen gilt es beim Businessplan auf Folgendes zu achten:

  • Jeder einzelne Schritt muss für sich genommen so überzeugend sein, dass der Kreditentscheider davon überzeugt wird.

  • Nur, wenn die Zusammenfassung überzeugt, wird der Kreditentscheider sich die Mühe machen, mit Interesse weiter zu lesen.

  • Nur, wenn er von der Branche, in der die Gründung stattfinden soll überzeugt werden kann, wird er sich dafür interessieren, mit welchem Konzept ein Gründer in diesem Markt agieren möchte.

  • Nur, wenn er daraufhin auch von dem System überzeugt wird, wird er sich dafür interessieren, ob der gewählte Standort für die erfolgreiche Realisierung der Gründung passend erscheint. 

  • Und erst wenn bislang alles stimmig und überzeugend war, rückt die Frage ins Zentrum, ob der Gründer der Passende für dieses Franchisekonzept ist.

  • Erst dann bekommen die Zahlen ihre Relevanz und müssen abschließend auch auf der finanziellen Ebene überzeugen. 

Wenn die Argumentationskette an einer Stelle „bricht", schwinden die Chancen auf eine erfolgreiche Finanzierung sehr schnell und lösen sich nicht selten völlig auf!